Dorothea Margarete Berger *1953

Malen wird erst durch Sehen, Wahrnehmung von Stimmungen oder Gedanken zur Kunst.

Dies hat mich seit meiner Kindheit bewegt. Oft bin ich vor Gegenständen stehengeblieben, die andere nicht wahrgenommen haben, und meine "Träumerei" wurde häufig belächelt. Das waren Momente, in denen ich mich unverstanden fühlte, und ich wusste, dass ich dem was ich sah, Ausdruck verleihen musste.

So kam ich zur Malerei. Während andere Kinder draußen herumtollten, saß ich in meinem Zimmer und malte. Anfangs malte ich von Fotos ab, irgendwann wagte ich, meinen Stift freier zu bewegen.

Als uns während des Kunstunterrichts die Lehrerin aufforderte, mit Feder und Tusche unserer Phantasie freien Lauf zu lassen, war ich in meinem Element. Es entstand eine wunderbar filigrane Zeichnung, die sich noch heute in meiner Sammlung befindet.

Mein künstlerischer Weg war und ist autodidaktisch, wenngleich ich mich in verschiedenen Lehrgängen mit Finessen vertraut machte.

Nach Ausbildung zur MTA und Gründung einer Familie bin ich seit 1998 als freischaffende Künstlerin tätig und arbeite mit verschiedenen Materialien wie Aquarellfarbe, Pastellkreide und Acrylfarben.